Guide · Hosting
Fernwartung mit Hosting in der Schweiz
«In der Schweiz gehostet» ist ein gängiges Argument. Hier steht, was das für eine Fernwartungslösung konkret bedeutet — und was es nicht aussagt.
Wo werden die Daten gehostet?
Bei FlowLINE werden die Website, die Rendezvous-Server (die Rechner miteinander verbinden) und die Relay-Server (die die Sitzung übertragen) in der Schweiz, im Wallis, gehostet und von uns betrieben.
Welches Recht gilt?
Das Hosting in der Schweiz stellt insbesondere einen wichtigen Anknüpfungspunkt an das Schweizer Recht dar, namentlich an das Bundesgesetz über den Datenschutz (nDSG). Umgekehrt kann ein Anbieter, der dem US-Recht unterliegt, unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet sein, Daten herauszugeben, selbst wenn diese im Ausland gespeichert sind, unter anderem aufgrund des CLOUD Act. Das Hosting sagt nicht alles aus, ist aber ein wichtiger Faktor dafür, welches Recht anwendbar ist und welche Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff auf Daten verlangen können.
Was der Relay-Server sieht — und was nicht
Bei einer Fernwartungslösung läuft die Sitzung über einen Relay-Server. Bei FlowLINE ist der Datenverkehr zwischen dem Techniker und dem unterstützten Rechner Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Der Relay überträgt den Verkehr, ohne den Inhalt lesen zu können (Bildschirm, Dateien, Tastatureingaben). Er sieht, dass eine Sitzung besteht, zwischen welchen Kennungen und wie lange — Metadaten, die für den Betrieb und die Protokollierung nötig sind.
In der Praxis
Drei Fragen genügen, um einen Anbieter einzuordnen: Wo werden die Server gehostet? Welches Recht gilt dort? Ist der Inhalt der Sitzungen Ende-zu-Ende-verschlüsselt oder serverseitig lesbar? Die Antworten stehen normalerweise in der Datenschutzerklärung — bei FlowLINE auf der Seite Datenschutz.
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